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Die Seilbahn führt fast bis zuoberst auf den 2'961 Meter hohen Gipfel des berühmten Andermatter Hausbergs: Am Gemsstock wartet neben der langen, steilen Piste die grosseFreiheit auf geübte Skifahrer und Snowboarder. Einer, der sich hier zuhause und ganz in seinem Element fühlt, ist Jan Bonetti: «Acht von zehn Skitagen verbringe ich auf dem Gemsstock. Hier locken immens viele Abfahrtsvarianten und der Berg ist extrem schneesicher.» Je nach Wetter, Schnee- und Lawinensituation passt der 26-jährige Einheimische seine Routen an. Langweilig ist ihm noch nie geworden, denn der Gemsstock eröffnet Freeridern einen 360-Grad-Radius. «Wir sind immer in einer gut eingespielten Gruppe unterwegs. Einerseits aus Sicherheitsgründen und natürlich auch, weil es so noch viel mehr Spass macht. Die meisten meiner Kollegen haben wie ich die breiten Skis montiert, manchmal sind auch Snowboarder dabei. Für sie ist das Traversieren auf jeden Fall anstrengender», weiss Jan Bonetti. Ob Skifahrer oder Snowboarder: Sobald man sich neben der Piste bewegt, gehört nebst einem Helm auch der Lawinenrucksack mit dem entsprechenden Equipment unbedingt dazu.

«Guspis, Geissberg, Giraffe oder Felsental – so heissen einige der Freeride-Klassiker am Gemsstock», verrät Jan Bonetti. «Und dazwischen liegen noch viele geheime Couloirs und Rinnen.» Wichtig ist, dass man sich vorab über die Anforderungen zu den einzelnen Abfahrten und über die aktuellen Verhältnisse genau orientiert. Wer sich Offpiste im Gebiet noch gar nicht auskennt, ist mit einem lokalen Guide oder einem Schnuppertag (vgl. nächste Seite) gut beraten.

Cracks wie Jan und seine Freunde messen sich zwischendurch auch gerne bei Wettkämpfen wie den FreerideWorldQualifiers oder dem King of the Mountain: «Wir haben nie ausgelernt und entdecken auch gerne mal andere Gebiete –um nachher voll Vorfreude an den Gemsstock zurückzukehren!» 

Quelle: "DER ANDERMATTER" Winterausgabe 18

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